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	<title>Kommentare zu: Der Crowdbonus – eine politische Förderung des Crowdfundings</title>
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	<description>Klarmachen zum Ändern!</description>
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		<title>Von: Oliver Tacke</title>
		<link>http://andipopp.wordpress.com/2012/07/24/der-crowdbonus-eine-politische-forderung-des-crowdfundings/#comment-3385</link>
		<dc:creator><![CDATA[Oliver Tacke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2012 08:29:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vielleicht etwas pessimistisch gedacht, aber besteht nicht die Möglichkeit, dass ich und Bekannte für mich spenden und das Geld samt Steuererminderung und Bonus einfach wieder zurückkommt? Je nach aktuellem Zinssatz und Höhe der Subvention könnte das so etwas wie ein Arbitragegeschäft werden. Oder habe ich gerade einen Knoten im Kopf? 

Keine Ahnung, wie wahrscheinlich das wäre. Das ließe sich bestimmt such abstellen, müsste nir dran gedacht werden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht etwas pessimistisch gedacht, aber besteht nicht die Möglichkeit, dass ich und Bekannte für mich spenden und das Geld samt Steuererminderung und Bonus einfach wieder zurückkommt? Je nach aktuellem Zinssatz und Höhe der Subvention könnte das so etwas wie ein Arbitragegeschäft werden. Oder habe ich gerade einen Knoten im Kopf? </p>
<p>Keine Ahnung, wie wahrscheinlich das wäre. Das ließe sich bestimmt such abstellen, müsste nir dran gedacht werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Slash</title>
		<link>http://andipopp.wordpress.com/2012/07/24/der-crowdbonus-eine-politische-forderung-des-crowdfundings/#comment-3200</link>
		<dc:creator><![CDATA[Slash]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jul 2012 16:32:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[https://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=196235]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=196235" rel="nofollow">https://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=196235</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Slash</title>
		<link>http://andipopp.wordpress.com/2012/07/24/der-crowdbonus-eine-politische-forderung-des-crowdfundings/#comment-3199</link>
		<dc:creator><![CDATA[Slash]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jul 2012 16:30:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@ LQFB:

Lass&#039; uns erst mal zumindest AG-intern über die Initiative diskutieren und somit den ersten Schlag Verbesserungsmöglichkeiten sichtbar machen, bevor wir sie zur Abstimmung stellen.

@ Andi:
Verpass&#039; nicht die Foren/ML-Diskussion zu deiner Initiative.


Viele Grüße,
/ aka Oliver]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ LQFB:</p>
<p>Lass&#8217; uns erst mal zumindest AG-intern über die Initiative diskutieren und somit den ersten Schlag Verbesserungsmöglichkeiten sichtbar machen, bevor wir sie zur Abstimmung stellen.</p>
<p>@ Andi:<br />
Verpass&#8217; nicht die Foren/ML-Diskussion zu deiner Initiative.</p>
<p>Viele Grüße,<br />
/ aka Oliver</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: LordSnow</title>
		<link>http://andipopp.wordpress.com/2012/07/24/der-crowdbonus-eine-politische-forderung-des-crowdfundings/#comment-3197</link>
		<dc:creator><![CDATA[LordSnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jul 2012 07:26:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://andipopp.wordpress.com/?p=2022#comment-3197</guid>
		<description><![CDATA[Bin mir nicht sicher, ob du gerade mathematische Probleme hast. In dem Fall wo mit Einzelverkäufen und einmaligem Verkauf gleich viel Geld eingenommen würde, wäre die Steuerlast gleich hoch, denn 19% von c ist genausoviel wie 19% von (a+b), wenn (a+b) = c. (a+b) steht hier auch für jede andere Kombination, könnte also auch ((a+b+d+e+f+g+...) sein. Der Steuerbetrag ist in diesen Fällen immer gleich groß. 

Als Gegenfinanzierung würde ich vorschlagen, dass Deutschland den Rüstungsetat entsprechend kürzt, die neuesten Aufrüstungspläne inklusive Raketenschild sollen Deutschland ca. 1Mrd. kosten, die wären gut geeignet um sie in Kulturförderung zu investieren.

Es ist Übrigens nicht sinnvoll immer vom Worst Case auszugehen, gerade bei Büchern wird auch in Zukunft noch ein sehr großer Markt für gedruckte Exemplare vorhanden sein, weil manche Leute lieber Papier in der Hand haben und sich schöne Exemplare auch ins Regal stellen wollen. Und wie gesagt, solche Crowdfunding-Plattformen sind perfekt um Werbung zu schalten. Der Best Case wäre dann, dass ALLE Urheber deutlich besser verdienen als jetzt, du merkst davon auszugehen ist genauso Unfug, wie den Worst Case zu nehmen. Wo sich der Average Case befinden wird ist schwer zu sagen, im Moment wächst der Kulturgütermarkt ohne Ende, und das obwohl oder eben gerade weil die digitalen Versionen kinderleicht (sogar im Sinne des Wortes) überall heruntergeladen und angeschaut werden können.

@Camo: Ich denke hier sollte man über den Crowdbonus und nicht schon wieder über Filesharing diskutieren. Deine Trollattacken auf der AG Urheberrechtsliste in jedem themenfremden Thread sind schon nervig genug.

@Andi: Stellst du den Vorschlag ins LQFB?

Viele Grüße
René]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin mir nicht sicher, ob du gerade mathematische Probleme hast. In dem Fall wo mit Einzelverkäufen und einmaligem Verkauf gleich viel Geld eingenommen würde, wäre die Steuerlast gleich hoch, denn 19% von c ist genausoviel wie 19% von (a+b), wenn (a+b) = c. (a+b) steht hier auch für jede andere Kombination, könnte also auch ((a+b+d+e+f+g+&#8230;) sein. Der Steuerbetrag ist in diesen Fällen immer gleich groß. </p>
<p>Als Gegenfinanzierung würde ich vorschlagen, dass Deutschland den Rüstungsetat entsprechend kürzt, die neuesten Aufrüstungspläne inklusive Raketenschild sollen Deutschland ca. 1Mrd. kosten, die wären gut geeignet um sie in Kulturförderung zu investieren.</p>
<p>Es ist Übrigens nicht sinnvoll immer vom Worst Case auszugehen, gerade bei Büchern wird auch in Zukunft noch ein sehr großer Markt für gedruckte Exemplare vorhanden sein, weil manche Leute lieber Papier in der Hand haben und sich schöne Exemplare auch ins Regal stellen wollen. Und wie gesagt, solche Crowdfunding-Plattformen sind perfekt um Werbung zu schalten. Der Best Case wäre dann, dass ALLE Urheber deutlich besser verdienen als jetzt, du merkst davon auszugehen ist genauso Unfug, wie den Worst Case zu nehmen. Wo sich der Average Case befinden wird ist schwer zu sagen, im Moment wächst der Kulturgütermarkt ohne Ende, und das obwohl oder eben gerade weil die digitalen Versionen kinderleicht (sogar im Sinne des Wortes) überall heruntergeladen und angeschaut werden können.</p>
<p>@Camo: Ich denke hier sollte man über den Crowdbonus und nicht schon wieder über Filesharing diskutieren. Deine Trollattacken auf der AG Urheberrechtsliste in jedem themenfremden Thread sind schon nervig genug.</p>
<p>@Andi: Stellst du den Vorschlag ins LQFB?</p>
<p>Viele Grüße<br />
René</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Camo</title>
		<link>http://andipopp.wordpress.com/2012/07/24/der-crowdbonus-eine-politische-forderung-des-crowdfundings/#comment-3195</link>
		<dc:creator><![CDATA[Camo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jul 2012 16:57:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://andipopp.wordpress.com/?p=2022#comment-3195</guid>
		<description><![CDATA[Wäre doch aber für den Urheber Einkommen.
Und - wilde Zahlen mal nehmen - 10.000 Euro auf einmal kosten nicht wenig Steuer, 10 x 1.000 Euro in Monatsraten rutschen entweder noch durch mit 0 Steuer oder es fällt zumindest weniger Steuer an. Darum ging es mir. Der Urheber wird durchaus schlechter gestellt, während der Verbraucher nur Vorteile hat. Wie teuer sollen derartige Crowdfunding-Projekte werden, um sich für den Urheber zu lohnen? Ein Buch sind mindestens 3 Monate Arbeit und ein paar tausend Euro in Vorleistung. Unbekannte Autoren werden aber keine großen Summen einnehmen können, oder?

Der Plattformbetreiber führt nur Steuer für seinen Anteil ab. Nicht für das Ganze, warum auch, er leitet das Geld ja nur weiter.

Aber generell sehe ich den Steuerpunkt etwas zwiespältig. Angeblich muss der Staat immer wieder Kredite aufnehmen, um die Ausgaben zu wuppen. Ist es dann klug, derartige Produkte freizugeben? Ein Zwang, sie zu kaufen, um sie zu besitzen, fällt ja weg, man darf sie kostenlos weitergeben. Wenn man nun das Worst-Case-Szenario nimmt, dass es nach dem Crowdfunding keine weiteren Verkäufe gibt, wie wird sich das auf die Steuereinnahmen auswirken? Müssten die dann nicht andernorts erhöht werden um handlungsfähig zu bleiben?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wäre doch aber für den Urheber Einkommen.<br />
Und &#8211; wilde Zahlen mal nehmen &#8211; 10.000 Euro auf einmal kosten nicht wenig Steuer, 10 x 1.000 Euro in Monatsraten rutschen entweder noch durch mit 0 Steuer oder es fällt zumindest weniger Steuer an. Darum ging es mir. Der Urheber wird durchaus schlechter gestellt, während der Verbraucher nur Vorteile hat. Wie teuer sollen derartige Crowdfunding-Projekte werden, um sich für den Urheber zu lohnen? Ein Buch sind mindestens 3 Monate Arbeit und ein paar tausend Euro in Vorleistung. Unbekannte Autoren werden aber keine großen Summen einnehmen können, oder?</p>
<p>Der Plattformbetreiber führt nur Steuer für seinen Anteil ab. Nicht für das Ganze, warum auch, er leitet das Geld ja nur weiter.</p>
<p>Aber generell sehe ich den Steuerpunkt etwas zwiespältig. Angeblich muss der Staat immer wieder Kredite aufnehmen, um die Ausgaben zu wuppen. Ist es dann klug, derartige Produkte freizugeben? Ein Zwang, sie zu kaufen, um sie zu besitzen, fällt ja weg, man darf sie kostenlos weitergeben. Wenn man nun das Worst-Case-Szenario nimmt, dass es nach dem Crowdfunding keine weiteren Verkäufe gibt, wie wird sich das auf die Steuereinnahmen auswirken? Müssten die dann nicht andernorts erhöht werden um handlungsfähig zu bleiben?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andi</title>
		<link>http://andipopp.wordpress.com/2012/07/24/der-crowdbonus-eine-politische-forderung-des-crowdfundings/#comment-3193</link>
		<dc:creator><![CDATA[Andi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jul 2012 14:42:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://andipopp.wordpress.com/?p=2022#comment-3193</guid>
		<description><![CDATA[Guter Punkt. Ich denk mal ins Blaue: Wenn auf Crowdfunding Umsatzsteuer anfallen würde, dann würde die ja sowieso durch den Betreiber der Crowdfunding-Plattform abzuführen sein (ergo erreicht den Urheber nicht). Der Nutzer denkt bei seiner Förderung sowieso in Bruttopreisen. Eine Verlagerung sehe ich das spontan nicht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guter Punkt. Ich denk mal ins Blaue: Wenn auf Crowdfunding Umsatzsteuer anfallen würde, dann würde die ja sowieso durch den Betreiber der Crowdfunding-Plattform abzuführen sein (ergo erreicht den Urheber nicht). Der Nutzer denkt bei seiner Förderung sowieso in Bruttopreisen. Eine Verlagerung sehe ich das spontan nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Camo</title>
		<link>http://andipopp.wordpress.com/2012/07/24/der-crowdbonus-eine-politische-forderung-des-crowdfundings/#comment-3192</link>
		<dc:creator><![CDATA[Camo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jul 2012 14:01:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://andipopp.wordpress.com/?p=2022#comment-3192</guid>
		<description><![CDATA[Woran bei diesen Vorschlägen niemand zu denken scheint, ist die Steuer.

Große Beträge ergeben eine höhere Steuerlast als mehrere kleine wie bisher. Werden also die Urheber dafür bestraft (durch höhere Abgaben), dass sie Dinge schaffen, an denen die Allgemeinheit ja doch scheinbar interessiert ist? Oder ist das beabsichtigt?

Ebenfalls zu beachten wäre, dass die Steuerlast de facto vom Konsumenten auf den Urheber übergeht. Da ja niemand das Produkt kauft, fallen Mehrwertsteuer etc. weg. Dafür steigen aber beim Produzenten die Einkommenssteuern. Wie wird die Steuerlücke aufgefangen? Zumindest sehe ich das als Steuerlücke, bis ich Gegenfinanzierungen sehe.
Ich habe das doch richtig verstanden, dass mittels Crowdfunding vom Verkauf der Produkte weg und hin zum Verkauf der Veröffentlichung hin soll, oder? Damit würde wie gesagt der beim Produktverkauf anfallende Steuerteil wegfallen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Woran bei diesen Vorschlägen niemand zu denken scheint, ist die Steuer.</p>
<p>Große Beträge ergeben eine höhere Steuerlast als mehrere kleine wie bisher. Werden also die Urheber dafür bestraft (durch höhere Abgaben), dass sie Dinge schaffen, an denen die Allgemeinheit ja doch scheinbar interessiert ist? Oder ist das beabsichtigt?</p>
<p>Ebenfalls zu beachten wäre, dass die Steuerlast de facto vom Konsumenten auf den Urheber übergeht. Da ja niemand das Produkt kauft, fallen Mehrwertsteuer etc. weg. Dafür steigen aber beim Produzenten die Einkommenssteuern. Wie wird die Steuerlücke aufgefangen? Zumindest sehe ich das als Steuerlücke, bis ich Gegenfinanzierungen sehe.<br />
Ich habe das doch richtig verstanden, dass mittels Crowdfunding vom Verkauf der Produkte weg und hin zum Verkauf der Veröffentlichung hin soll, oder? Damit würde wie gesagt der beim Produktverkauf anfallende Steuerteil wegfallen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: LordSnow</title>
		<link>http://andipopp.wordpress.com/2012/07/24/der-crowdbonus-eine-politische-forderung-des-crowdfundings/#comment-3186</link>
		<dc:creator><![CDATA[LordSnow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2012 11:04:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://andipopp.wordpress.com/?p=2022#comment-3186</guid>
		<description><![CDATA[Hi Andi,

großartiger Vorschlag. Von mir 3 Anmerkungen

1. Crowdfunding ist ein tolles Geschäftskonzept und auch problemlos mit Werbung, Premiumaccounts und Persönlichkeitsaufbau für neue Einnahmequellen kombinierbar, vor allem je mehr die entsprechenden Portale genutzt werden.

2. Die Steuererleichterung durch eine Gleichstellung mit Spenden für allgemeinnützige Vereine würde imho gar nicht unbedingt eine Gesetzesänderung benötigen, auch wenn ich nur juristischer Laie bin. Ich halte aber generell Steuererleichterungen für Steuerschlupflöcher, die eben leicht ausgenutzt werden können, und würde diese deshalb auch generell abschaffen (stehe aber vermutlich damit in einer Minderheitenmeinung).

3. Ich finde deinen Vorschlag mit der umgekehrten Progression bei der Förderung genial, da dies insbesondere Newcomer und Vielfalt fördert und Projekte, die sowieso Selbstläufer sind verhältnismäßig weniger stark bezuschusst. Ob die Subventionen irgendwann auslaufen sollten und woran man dies genau festmacht, also wann der Zeitpunkt gekommen ist, darüber kann man denke ich länger diskutieren. Eine grundsätzliche Finanzierung aus dem Steuertopf finde ich sehr gut, weil unsere progressive Einkommenssteuer aus meinen Augen am besten soziale Gerechtigkeit abbildet. Eine Finanzierung über die Pauschalabgaben auf Speichermedien ist zwar auf den ersten Blick „nutzungsgerechter“, aber wir sind ja auch gegen Studiengebühren (und Mautsysteme), weil grundlegende Dinge irgendwo jedem zu Gute kommen, auch Leuten mit kleineren Festplatten, die häufiger mal etwas löschen und weniger sammeln und an sich vermeidbare Bürokratie auch vermieden werden sollte.

Viele Grüße
René]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Andi,</p>
<p>großartiger Vorschlag. Von mir 3 Anmerkungen</p>
<p>1. Crowdfunding ist ein tolles Geschäftskonzept und auch problemlos mit Werbung, Premiumaccounts und Persönlichkeitsaufbau für neue Einnahmequellen kombinierbar, vor allem je mehr die entsprechenden Portale genutzt werden.</p>
<p>2. Die Steuererleichterung durch eine Gleichstellung mit Spenden für allgemeinnützige Vereine würde imho gar nicht unbedingt eine Gesetzesänderung benötigen, auch wenn ich nur juristischer Laie bin. Ich halte aber generell Steuererleichterungen für Steuerschlupflöcher, die eben leicht ausgenutzt werden können, und würde diese deshalb auch generell abschaffen (stehe aber vermutlich damit in einer Minderheitenmeinung).</p>
<p>3. Ich finde deinen Vorschlag mit der umgekehrten Progression bei der Förderung genial, da dies insbesondere Newcomer und Vielfalt fördert und Projekte, die sowieso Selbstläufer sind verhältnismäßig weniger stark bezuschusst. Ob die Subventionen irgendwann auslaufen sollten und woran man dies genau festmacht, also wann der Zeitpunkt gekommen ist, darüber kann man denke ich länger diskutieren. Eine grundsätzliche Finanzierung aus dem Steuertopf finde ich sehr gut, weil unsere progressive Einkommenssteuer aus meinen Augen am besten soziale Gerechtigkeit abbildet. Eine Finanzierung über die Pauschalabgaben auf Speichermedien ist zwar auf den ersten Blick „nutzungsgerechter“, aber wir sind ja auch gegen Studiengebühren (und Mautsysteme), weil grundlegende Dinge irgendwo jedem zu Gute kommen, auch Leuten mit kleineren Festplatten, die häufiger mal etwas löschen und weniger sammeln und an sich vermeidbare Bürokratie auch vermieden werden sollte.</p>
<p>Viele Grüße<br />
René</p>
]]></content:encoded>
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