Die Nachricht geisterte schon eine lange Zeit im ein oder anderen US Medium, nun hat sie auch Deutschland erreicht: Forschern ist es gelungen, eine DNS-Probe für einen Tatort zu fälschen. Das schlimme daran ist, sie brauchen nicht mal eine Originalprobe, sondern sie züchten das direkt aus den Einträgen einer Gen-Datenbank.

Ab jetzt könnte als jeder Beamte der Zugriff auf die Gen-Datenbank hat also schnell seine eigenen Beweise bauen oder bauen lassen. Laut den Forschern ist es wohl jedem Studenten mit Biologie-Bachelor möglich solche Spuren zu fälschen. Selbst wenn also viele Kriminelle das Know-How nicht haben, es ist nie wirklich auszuschließen, dass hier jemand eine falsche Fährte gelegt hat.

Vergessen wir an dieser Stelle noch einmal, dass die Polizei also bereits in der Lage ist Beweismittel zu fälschen, was ist mit Kriminellen? Wer soll verhindern, dass da nicht mal Teile der Datenbank verloren gehen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass große Datenansammlungen dazu neigen auszubrechen. Diese DNA-Datenbank muss dringend auf den Prüfstand.