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Kennt ihr schon die Cultural Commons Collecting Society (c3s)? Wenn nicht, dann mal schnell bei rüber zu Brunos Blog. Die c3s ist eine alternative Verwertungsgesellschaft für freie Musik, die gerade in den Startlöchern steht. Und das beste ist, die Initiatoren wollen das Projekt nicht im Hinterzimmer ausbaldowern, sondern per Barcamp auf eine breite Basis stellen. Und das allerbeste ist, das Barcamp ist auch noch per Crowdfunding finanziert. Wer der c3s noch einen Anschub geben will, kann noch 5 Tage auf startnext.de pledgen.

Dass die Piratenpartei das Urheberrecht reformieren will, dürfte in der Zwischenzeit jedem klar sein. Zentrale Forderung dabei ist die Legalisierung der nicht-kommerziellen Vervielfältigung, d.h. insbesondere die Legalisierung von Filesharing. Die häufigste Forderung, die wir an dieser Stelle immer zu hören bekommen ist: „Wenn ihr den Urhebern ihre Verdienstmöglichkeiten wegnehmt, dann müsst ihr neue schaffen.“

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Kennt ihr das Gefühl, wenn man lange an etwas arbeitet und dann geschieht es? So fühle ich mich jetzt, denn es ist geschehen: ACTA wurde vom Europäischen Parlament abgelehnt. Ich will ehrlich sein. Als wir vor ziemlich genau zwei Jahren bei der ACTA-Runde in Luzern waren, war ich mir ziemlich sicher, dass wir dieses Ungeheuer nicht mehr stoppen können. Nach dem Ende der Verhandlungen, als wir die Parteikampagne beendet haben (auch hier nochmal vielen Dank an Stephan Urbach und sein Team, die das damals organisiert haben), sah es für mich so aus, als sei alles gesagt und alles verhallt.

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Vor etwas mehr als einer Woche löste ein Blogpost von Emily White auf npr.org eine rege Debatte in der US-Blogersphäre aus. Die Überschrift »I Never Owned Any Music To Begin With« ist sehr bezeichnend. Sie schreibt im wesentlichen über das Lebensgefühl einer 21-jährigen Musikenthusiastin, die mitten in die digitale Revolution der Musik hineingeboren wurde und in ihrem Leben bisher kaum Musik gekauft hat (11000 MP3 vs. 15 CDs). Das Ganze brachte mich zum Nachdenken und so überschreibe ich meinen Blogpost heute mit »Ich habe noch nie Musik gekauft«.

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Was ein Raubkopierer ist, das wissen fast alle. Es handelt sich dabei um die üble sorte Menschen, die ein urheberrechtlich geschütztes Werk einfach ohne Erlaubnis des Urhebers oder dessen Verwerter vervielfältig – eben kopiert. Das ist quasi das gleiche wie ein Raub und damit offensichtlich eine Raubkopie. Das Geschäftsmodell sieht ganz klar vor, dass jeder, der ein Werk konsumieren will, dies bei demjenigen kaufen muss, der das Vervielfältigungsrecht inne hat. Wenn jetzt jemand das Werk kopiert, dann umgeht er dieses Geschäftsmodell und das ist quasi genau so wie dem Urheber den nicht-bezahlten Kaufpreis aus der Tasche zu stehlen.

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Als ich 2010 auf der Tagung »Besser Online« des DJV gefragt wurde, was denn eigentlich unser Problem mit dem Leistungsschutzrecht (für Presseverleger) sei, habe ich damals noch geantwortet, dass ich überhaupt erst mal gerne eine klare Ansage darüber hätte, welchen Zweck dieses Leistungsschutzrecht überhaupt haben soll. Heute – zwei Jahre später – gibt es einen Referentenentwurf. Da sollte man meinen, dass Sinn und Zweck des Leistungsschutzrechtes jetzt klar sind, oder? Leider ist man da weit vorbei. Bis heute haben sich im wesentlichen drei Begründungen gehalten, aber alle drei sind alles andere als stichhaltig.

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Die Debatte ums Urheberrecht wird mit voller Leidenschaft geführt. Nicht zuletzt liegt es daran, dass die technisch-soziale Entwicklung bei vielen professionellen Urhebern Ängste darüber auslöst, dass ihre Einkommensquelle wegbricht. Sind diese Ängste gerechtfertigt? Das Beispiel der Musik-CD scheint dem Recht zu geben. Dieser Markt hat heute nur noch Randbedeutung. Digitale Musikdownloads ziehen zwar an, aber können den Spitzenzeiten der Musik-CD (noch?) nicht das Wasser reichen. Ist dies ein Anzeichen dafür, dass Urheber arbeitslos werden und das kreative Schaffen einbricht?

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Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag hat ein neues Diskussionspapier zum Urheberrecht vorgelegt. Der CDU-Netzpolitiker Peter Tauber, hat es auf seinem Blog hochgelobt. Setzt sich der moderate Netzpolitik-Flügel in der Union durch? Oder haben die Law-und-Order-Apologeten des »geistigen Eigentums« immer noch die Hosen an? Ich picke mir mal die schönsten Stellen raus und kommentiere sie.

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„Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen einige Leute Bunker und einige bauen Windmühlen.“ (Chinesisches Sprichwort)

Die Debatte ums Urheberrecht kommt in den großen Mainstream-Medien an. Das ist zum einen ein Vorteil, denn wir können die Diskussion nicht immer nur in irgendwelchen selbst- und fremdernannten Expertenrunden führen, aber es ist auch ein Nachteil, denn die Qualität der öffentlichen Diskussion ist ziemlich durchwachsen.

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Für meine Stammleser: Ich wiederhole mich jetzt. Ich wiederhole mich, weil sich mal wieder ein »Journalist« wiederholt, indem er anstatt sich mit der Position der Piratenpartei zum Urheberrecht ernsthaft auseinanderzusetzen mal wieder ins »OMG!!! Die Piraten sind die Uber-Kostenlospartei!!!«-Horn stößt. Ich wiederhole mich, weil mir einfach das Herz blutet, wenn ich ein paar der Aussagen unerwidert stehen lasse.

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Twitter: AndiPopp

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