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Amanda Palmer wurde durch das erfolgreichste Musikprojekt auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter bekannt (fast 1,2 Mio. US$). In einem TED-Talk spricht sie über die Kraft von Vertrauen zwischen Fans und Künstlern. Wer immer noch glaubt Filesharing sei böse und Fans wollen nur alles umsonst, sollte sich das unbedingt ansehen (alle andern natürlich auch).

Motivational Poster: "Crowdfunding – Game Developers are doing it right!"Als ich Anfang der Neunziger zum ersten mal mit Computerspielen in Berührung kam, war die Welt noch in Ordnung. Es war eine Zeit von legendären Spieleklassikern, die bis heute meist oft kopiert, aber nie erreicht wurden. Irgendwann begann die Goldgräberstimmung. Mit der rasenden Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten überboten sich die Spiele vor allem in Sachen Grafik im gefühlten Wochentakt gegenseitig. Es war eine Zeit der Innovation, aber auch eine Zeit in des Federnlassens. Als etwa Westwood Studios von EA aufgekauft wurde und mehrere wichtige Spieleentwickler das Unternehmen schrittweise verließen, war sich die Fangemeinde erstaunlich einig, dass EA die beliebte Spieleserie »Command & Conquer« langsam ausbluten lassen wird. Und so ist es geschehen.

Heute bin ich bei Games zwiegespalten, einerseits gibt es weiterhin geniale neue Spieltitel auf dem großen Spielemarkt, andererseits wirkt es nicht zuletzt durch die Strategie großer Publisher wie EA, Activision Blizzard und Ubisoft extrem kommerzialisiert. Es ist nicht nur, dass immer wieder grausige DRM-Maßnahmen etabliert werden oder Multiplayerspiele ganz ohne LAN-Modus ausgeliefert werden, viele Spiele wirken irgendwie wie gleich und wenig innovativ. Es wird einfach nur die Cashcow gemolken. Doch es gibt eine interessante Entwicklung: Immer mehr Veteranen unter den Gamedesignern haben ebenfalls die Nase voll von den Publishern, starten Crowdfunding-Kampagnen für ihre Spiele und bringen damit die alte Zeit von Videospielen »von Fans, für Fans« wieder zurück.

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Crowdfunding hat das Zeug das »nächste große Ding« in der Vermarktung kreativen Schaffens zu werden. Und doch sieht es sich gerade aus der Ecke der Verteidiger traditioneller Vermarktungswege immer noch Vorurteilen ausgesetzt. Drei dieser Vorurteile will ich heute widerlegen.

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Kennt ihr schon die Cultural Commons Collecting Society (c3s)? Wenn nicht, dann mal schnell bei rüber zu Brunos Blog. Die c3s ist eine alternative Verwertungsgesellschaft für freie Musik, die gerade in den Startlöchern steht. Und das beste ist, die Initiatoren wollen das Projekt nicht im Hinterzimmer ausbaldowern, sondern per Barcamp auf eine breite Basis stellen. Und das allerbeste ist, das Barcamp ist auch noch per Crowdfunding finanziert. Wer der c3s noch einen Anschub geben will, kann noch 5 Tage auf startnext.de pledgen.

Dass die Piratenpartei das Urheberrecht reformieren will, dürfte in der Zwischenzeit jedem klar sein. Zentrale Forderung dabei ist die Legalisierung der nicht-kommerziellen Vervielfältigung, d.h. insbesondere die Legalisierung von Filesharing. Die häufigste Forderung, die wir an dieser Stelle immer zu hören bekommen ist: „Wenn ihr den Urhebern ihre Verdienstmöglichkeiten wegnehmt, dann müsst ihr neue schaffen.“

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Vor etwas mehr als einer Woche löste ein Blogpost von Emily White auf npr.org eine rege Debatte in der US-Blogersphäre aus. Die Überschrift »I Never Owned Any Music To Begin With« ist sehr bezeichnend. Sie schreibt im wesentlichen über das Lebensgefühl einer 21-jährigen Musikenthusiastin, die mitten in die digitale Revolution der Musik hineingeboren wurde und in ihrem Leben bisher kaum Musik gekauft hat (11000 MP3 vs. 15 CDs). Das Ganze brachte mich zum Nachdenken und so überschreibe ich meinen Blogpost heute mit »Ich habe noch nie Musik gekauft«.

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Twitter: AndiPopp

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