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Ein anonymer deutscher Politiker1

Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.
Voltaire in den Mund gelegt von Evelyn Beatrice Hall

Unser liebster Innenminister greift mal wieder dicke in den Kleister und packt die gute alte »Offenes Visier«-Rhetorik aus. Das Ende der Anonymität im Internet müsse her. Als Grund führt er diesmal den Blogger »Fjordman« an, von dem sich der norwegische Massenmörder Breivik reichlich inspirieren lies. Auf der Welle der Trauer und Angst zu reiten, die nach einer schrecklichen Gewalttat durch die Menschen geht, ist eine beliebte Taktik unserer konservativen Radiergummipolitiker und die Forderung nach Ende der Anonymität ein sich wiederholendes Motiv. Aus diesem Grund ist es an der Zeit einmal klar zu machen, warum die Anonymität im Netz für eine pluralistische Gesellschaft unverzichtbar ist.

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Twitter: AndiPopp

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